Ausdauer

Heute möchte ich kurz etwas über das Thema Ausdauer schreiben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dies ein sehr wichtiges Element für geistige Veränderung ist. Mit Ausdauer meine ich, dass man sein Ziel entsprechend hoch priorisiert und in dem Zuge dauerhaft Zeit dafür investiert. Für ebenso wichtig halte ich das „Gegensteuern“, wenn man emotional in negativen Mustern gefangen ist und dies bemerkt. Ich versuche immer, einem unerwünschten Muster so wenig Raum wie möglich zur Entfaltung zu lassen. Achtung: Damit ist nicht gemeint, dass man jede aufkommende Negativität ersticken sollte, manchmal müssen Dinge auch verarbeitet werden. Ich rede von den Mustern, die man auf jeden Fall loswerden will.

Hat man nicht die entsprechende Ausdauer, wird die Entwicklung in die gewünschte Richtung sehr viel länger dauern oder ganz scheitern, denn die innere Welt filtert nicht – sie nimmt alles auf und arbeitet damit weiter. Mach Dir einmal bewusst, was Du täglich an Negativität, Angst, Konkurrenzdenken etc. abbekommst oder dies auch selber lebst. Dann wird Dir auch klar wie wichtig es ist, so oft wie möglich etwas für inneres Glück, Harmonie, Liebe und Frieden zu tun. Deine innere Welt arbeitet immer mit dem Input weiter, den sie erhält. Sie unterscheidet nicht zwischen gut und schlecht. Du trägst hier die Verantwortung für Dich selbst.

Man kann sich dies schön am Bildnis einer Waage verdeutlichen. Stell Dir die Waage als Symbol für deinen täglichen geistigen Input vor, der ungefiltert den Weg in Deine innere Welt findet. Die negative Waagschale füllt sich ganz automatisch durch den Alltag und durch bisher erlernte Automatismen. Und was kommt in die positive Waagschale? Kommt da nichts hinein, dann schlägt die Waage ausschließlich in die Richtung aus, die Du nicht willst. Dein Geist nimmt dies genau so auf  – jeden Tag.

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Das Ziel ist es, täglich auch die positive Waagschale zu füllen. Dies ist notwendig, so lange einen der Alltag emotional belasten kann oder man sich immer wieder in unerwünschten Verhaltensmustern wiederfindet (beides nimmt mit der Zeit spürbar ab!). Schafft man dies täglich, trägt das schnell erste Früchte und dauerhafte Veränderungen stellen sich schneller ein. Neue Muster entstanden bei mir aus täglicher Arbeit (und wenn es nur 20 min Hörbuch waren) und aus Erkenntnissen durch praktische Tests im Alltag. Verfolgst Du beständig Dein Ziel, dann kippt die Waage irgendwann in die erwünschte Richtung. Die neuen Muster manifestieren sich, genauso wie sich die alten Muster manifestiert haben (=neuronale Gewohnheit). Der Unterschied ist, dass Du diese Veränderung nun bewusst herbeiführst, früher lief dies unbewusst ab.

Manchmal gibt es Tage, an denen es einfach nicht funktionieren will und auch das beste Buch nichts bringt – das ist völlig normal. Jeder der sich mit geistigen Themen beschäftigt kennt diese Schwankungen. Wichtig ist nur, dass man beharrlich und liebevoll dagegen arbeitet. Hörst Du ganz auf – dann wirst Du dort landen wo Du begonnen hast, das ist sicher.

Wie stark alte Muster sein können habe ich schon oft am eigenen Leib erfahren. Wenn es passiert, ist das aber nicht schlimm, sondern ein Bestandteil des Prozesses. Alleine die Erkenntnis, dass Du in einem unerwünschten Muster bist, beweist schon, dass Du eine gewisse Wachheit erreicht hast.

Also, die Moral von der Geschichte ist..

  • Verfolge Dein Ziel gelassen aber beständig.
  • Schwankungen sind ganz normal, die Richtung ist entscheidend.
  • Gib unerwünschten Mustern nicht den Raum, den sie brauchen um sich wieder zu manifestieren. Steuere zeitnah und sanft aber bestimmt dagegen.
  • Achte auf Deinen täglichen geistigen Input. Hilfreich kann das Symbol der Waage sein.

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